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DAS
KONZEPT
Inhalte | Didaktik
| Gestaltung
Bei der Entwicklung der Qualifizierungsinhalte waren zwei Grundannahmen
leitend:
- Beratung ist
eine Begleitdimension jeglicher Bildungsarbeit
- Bildungsberatung
ist ein integrativer Ansatz, der verschiedene Formen unterstützenden
Handelns verbindet. Diese können neben Beratung im eigentlichen
fachlichen Sinn u.a. auch die Handlungsformen „informieren“
oder „anleiten“ sein. Die Professionalität besteht
darin, die jeweils angemessene Handlungsform zu wählen und die
Übergänge zwischen ihnen gestalten zu können.
Das Rahmencurriculum
ist darauf ausgerichtet, dass Personen mit Beratungsaufgaben im Bildungsbereich
handlungsbezogene Fähigkeiten samt den dazu gehörigen Kenntnissen
entwickeln, reflektieren und verstärken.
Dazu gehören Kenntnisse und Fähigkeiten
- • zur Selbstwahrnehmung
(weil eigene Reaktionen und Einfälle genutzt werden können,
um Situationen und Probleme zu erfassen)
- • zur Wahrnehmung
und Unterscheidung verschiedener Arten und Ebenen von Kommunikation
- • zur Exploration
und Fokussierung
- • zur systemischen
Sichtweise von Personen und Handlungen einschließlich der Wahrnehmung
von Sachverhalten und Strukturen im Lebensumfeld (z.B. Erwerbstätigkeit
oder Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Situation, Kommune, Region usw.)
- • zur Übernahme
und Nutzung von Modellen der Beratung und des didaktischen Handelns
- • zur Reflexion
der eigenen Situationen und Rollen als Lernbegleiter/-in, als Unterstützer/-in
in besonderen Lebenslagen, als Anleiter/-in, als Berater/-in oder generell
als Mitarbeiter/-in mit pädagogischer Ausrichtung (z.B. im Blick
auf Menschenbild, Bildungsverständnis und gesellschaftlich-politischer
Orientierung)
- • zum Verständnis
und Erleben von Beratung als schöpferisches, auch die eigene Person
immer wieder neu bereicherndes Geschehen
- • zur Gestaltung
von Beratungsprozessen mit ihren Einzelaspekten (z.B.: Bezugsrahmen
wechseln, Übertragung und Gegenübertragung wahrnehmen und
damit umgehen, Interventionstechniken anwenden, finale Orientierungen
entwickeln, alternatives Denken fördern, Ziele und Visionen anregen).
Hinzu kommen Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten
- • zur Wahrnehmung
und Nutzung von Sachverhalten, die an einem Ort oder in einer Region
für das Lernen bedeutsam sind (z.B. Angebote, Einrichtungen und
Personen oder Institutionen mit Vermittlungs- oder Agenturfunktionen,
an die ggf. weiter verwiesen werden kann)
- • zur Wahrnehmung
der biographischen Einbindung jeglichen Lernens
- • zur Wahrnehmung
und Nutzung von Gegebenheiten und Abläufe beim Lernen (Lernpsychologie)
- • zur Gestaltung
von Lehr-Lern-Arrangements einschließlich des selbstgesteuerten
und selbstorganisierten Lernens.
Dies wird mit zentralen
Inhaltsbereichen verbunden, zusammen gefasst unter „Gestaltung des
Beratungsprozesses“, „Beratung und Netzwerkmanagement“,
„Rahmenbedingungen professioneller Beratung“, „Lebenslanges
Lernen: Herausforderungen und Themenfelder“ sowie „Kompetenzbilanzierung
und –messung“.
Daraus ergibt sich folgende Struktur der Weiterbildung (zum Vergrößern Bild anklicken):
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ZUM WEITERLESEN
Knoll, Jörg: Lern- und Bildungsberatung. Bielefeld 2008.
DOWNLOADS
Entwurf einer Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter
der
Regierungen der Mitgliedstaaten über den Ausbau der Politiken, Systeme
und
Praktiken auf dem Gebiet der lebensbegleitenden Beratung in Europa
>>
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