Verbund Regionaler QualifizierungsZentren (RQZ) - Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung


NEWS

"Bildungsberatung im Dialog" mit Toolbox

Das Projekt "Bildungsberatung im Dialog" hat einen 'Werkzeugkasten' (bzw. eine 'Toolbox') veröffentlicht. Dieser enthält Tipps für typische Kernsituationen der Beratungspraxis. Die Box besteht aus Reflexionshilfen, Checklisten, Materialien und Praxisbeispielen sowie Literaturhinweisen. Die Einzelelemente wurden größtenteils innerhalb des Verbundprojekts entwickelt, teilweise aber auch aus Produkten anderer Kontexte zusammengestellt.
Die Toolbox kann auf der Homepage des "Bildungsberatung im Dialog"-Projekts heruntergeladen werden.

Datum: 17.12.2008

Neuauflage der Grundqualifizierung im RQZ Bremen zum Jahresanfang

Das Regionale Qualifizierungszentrum (RQZ) Bremen beginnt das Jahr 2009 mit einem neuen Start der berufsbegleitenden und praxisorientierten Grundqualifizierung „Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung“.
Der Beginn der fünfmoduligen Weiterbildung ist für den 22. Januar 2009 angesetzt. Sie wendet sich an Mitarbeiter/innen im Feld der Beratung aus den Bereichen: Weiterbildungseinrichtungen, Schulen, Hochschulen, ARGEn, Arbeitsagenturen, Kammern, Gewerkschaften und Einrichtungen der Kompetenzberatung, aber auch für selbstständige Berater/innen mit entsprechender Praxiserfahrung und Aktive aus Verbänden und Vereinen, Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen. Genauere Details zu Inhalten, Veranstaltungsorten und Zeiten sind auf der Unterseite des RQZ Bremen abrufbar.

Datum: 16.12.2008

Demografischer Wandel und Bildungsberatung - Veranstaltung in Berlin

Am 17. Dezember 2008 lädt die Koordinierungs- und Evaluierungsstelle für öffentlich finanzierte Weiterbildungsberatungsstellen im Land Berlin (KES) zur Veranstaltung „Demografischer Wandel – Konsequenzen für die öffentlich geförderte (Weiter-) Bildungsberatung?“ in das Haus 13 auf dem Pfefferberg in Berlin ein. Die Veranstaltung startet um 10.00 Uhr und wird gegen 14.00 Uhr zu Ende gehen. Geplant sind unter anderem Diskussionen zu den Themen „Demografie in der Arbeitswelt – Qualifizierungsbedarfe und Benachteiligungen Älterer“ und „Mittendrin und dazwischen – Qualifizierung für die Beratung der Zielgruppe 50+“. Das Tagungsprogramm und weitere Informationen können auf der Homepage der Bildungsberatung Berlin eingesehen werden.

Datum: 11.12.2008

Interkulturelle Kompetenz in der Bildungsberatung - Zusatzmodul in Mainz bereits zum dritten Mal

Interkulturelle Kompetenz in der Bildungsberatung“ ist der Titel der praxisbegleitenden Weiterbildung, die das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg- Universität Mainz vom 30. bis 31. Januar 2009 zum dritten Mal anbietet.
Die zweitägige Qualifizierung richtet sich an Personen, die Beratungsaufgaben in verschiedenen Feldern der Bildungsberatung wahrnehmen und dabei häufig Menschen mit Migrationshintergrund beraten. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist es, Bildungsberaterinnen und –berater für das Thema „Interkulturalität“ zu sensibilisieren und deren Kompetenz in diesem Bereich stärken. Dabei werden ausgehend vom beruflichen Erfahrungshintergrund der Teilnehmenden gemeinsame Handlungsansätze für die Beratung entwickelt.
Die Kosten für die Weiterbildung belaufen sich auf 200 Euro – Anmeldeschluss ist der 16. Januar 2009. Ein weiterer Termin ist für September 2009 geplant.
Das Angebot ist ein Zusatzmodul der Basisqualifizierung „Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung, welche das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung ebenfalls anbietet. Neu im Angebot ist zudem ab April 2009 eine zusätzliche praxisbegleitende Weiterbildung mit dem Thema „Berufsorientierung und Berufswahl für junge Menschen“.

Information zu allen Qualifizierungen und Anmeldung:
Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität.
Frau Greulich,
Tel.: 06131/39-26962.
Homepage des ZWW der Universität Mainz

Datum: 10.12.2008

Abendvortrag mit Professor Arnold am 10. Dezember in Berlin

Zu einem Abendvortrag mit Professor Doktor Rolf Arnold lädt das LernNetz Berlin-Brandenburg e.V. am 10. Dezember 2008 in das Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin ein. Das Thema: "Lernen zwischen (Bildungs-) Rat und (Bildungs-) Tat oder: Welche Kompetenzen öffnen den Weg in die Gesellschaft der Zukunft?"
Im Anschluss an den Vortrag besteht bei einem Glas Wein und einem Imbiss die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.
Die Organisatoren bitten bis zum 05. Dezember 2008 um Anmeldung – das dazugehörige Formular ist auf dieser Seite erhältlich.

Datum: 14.11.2008

„Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung“: Informationsveranstaltung am 26.11. in Berlin

Eine Informationsveranstaltung zur berufsbegleitenden Weiterbildung „Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung“ bietet das RQZ Dessau-Berlin-Brandenburg am 26. November 2008 in Berlin ein. Ab 10 Uhr können sich Interessierte in der WeiberWirtschaft, Anklamer Straße 38, über Konzeption, Aufbau und Organisation der Weiterbildung informieren und das Gespräch mit den Initiatoren suchen.
Anmeldungen sind noch bis zum 21. November möglich, Programm und Anmeldeformular stehen hier zum Herunterladen bereit.

Datum: 13.11.2008

„Qualität ist nicht Zufall!“ – Fachtagung in Berlin am 18. November

Zu einer Fachtagung zur Qualitätsentwicklung in der Bildungsberatung mit dem Titel „Qualität ist nicht Zufall!“ lädt die Koordinierungsstelle Qualität der zukunft im zentrum GmbH am 18. November 2008 ab 14:30 Uhr nach Berlin ein.
Auf der Tagung sollen die Ergebnisse der Berliner Initiative für die Förderung der Qualitätsentwicklung und Professionalität in den Einrichtungen der Bildungsberatung vorgestellt werden. Zusätzlich wird ein Marktplatz, der begleitend angeboten wird, unter anderem die Möglichkeit zur Diskussion bieten. Interessierte, die sich bisher noch nicht für die Tagung angemeldet haben, können dies per Email (koordinierungsstelle@ziz-berlin.de) oder Faxformular nachholen.
Die Koordinierungsstelle Qualität begleitet und unterstützt Berliner Beratungsstellen bei der Einführung und Anwendung der Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung (LQW).
Das Tagungsprogramm, Details zum Veranstaltungsort sowie ein Informationsblatt zur Fachtagung sind auf der Seite der zukunft im zentrum GmbH erhältlich.

Datum: 04.11.2008

Informationsveranstaltungen zum EUROPASS-Rahmenkonzept in Mainz und Kiel

Zwei Veranstaltungen in den Industrie- und Handelskammern in Mainz (4.11.2008) und Kiel (6.11.2008) stellen in Kürze das EUROPASS-Rahmenkonzept mit allen fünf Dokumenten vor. Neben den Hintergründen des Konzepts werden auch mögliche zukünftige Entwicklungen erläutert. Weitere Themen in diesem Zusammenhang sind:
Das "Europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung" (ECVET)
Der "Europäische Qualifikationsrahmen" (EQF)
Das Programm für lebenslanges Lernen (PLL), mit Schwerpunkt auf dem Bereich LEONARDO DA VINCI-Mobilität

Das Antragsverfahren des EUROPASS-Mobilität Zudem werden Tipps für die Erstellung des EUROPASS-Lebenslaufs und des EUROPASS-Sprachenpasses gegeben. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der Internetseite des Nationalen Europass Centers Deutschland abrufbar.

Datum: 31.10.2008

RQZ Bodensee mit Workshop und Fortbildung im November und Dezember

Am 27. November 2008 startet die Fortbildung "Berufsorientierung & Berufswahl" des Regionalen Qualifizierungszentrums Bodensee - LernSee e.V. - in Konstanz am Bodensee.
Die zweitägige Weiterbildung richtet sich an Berater/innen, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, Erfahrungen mit sich selbst und anderen machen, darüber reflektieren und mit Informationen verknüpfen wollen. Es wird ein Teilnahmebeitrag von 300 Euro erhoben, der sowohl Lehrmaterial als auch Seminargetränke beinhaltet. Verpflegungs- und Übernachtungskosten vor Ort sind selbst zu tragen.

Nähere Informationen zur Fortbildung sowie das Anmeldeformular können in Form einer Broschüre heruntergeladen werden.

Die letzte Veranstaltung des Regionalen Qualifizierungszentrums Bodensee - LernSee e.V. in diesem Jahr ist der zweitägige "Workshop Kompetenzbilanzierung", der am 11. Dezember in Konstanz am Bodensee beginnt.
Die Weiterbildung richtet sich ebenfalls an Berater/innen, die aktiv in der Bildungsberatung mit Erwachsenen tätig sind, Erfahrungen mit sich selbst und anderen machen wollen, darüber reflektieren und mit Informationen verknüpfen wollen. Auch hier wird ein Teilnahmebeitrag von 300 Euro erhoben (inkl. Lehrmaterial und Seminargetränke). Hinzu kommen Verpflegungs- und Übernachtungskosten vor Ort.

Nähere Informationen zu dieser Fortbildung (inklusive Anmeldeformular) können hier heruntergeladen werden.

Datum: 22.10.2008

BMBF veröffentlicht Förderrichtlinien für "Lernen vor Ort"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat Förderrichtlinien für das Programm "Lernen vor Ort" veröffentlicht. Diese sind am 1. Oktober 2008 in Kraft getreten und können auf der "Lernen vor Ort"-Homepage des BMBF eingesehen werden.

Datum: 21.10.2008

Bundesministerium startet "Nationales Bildungspanel"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat am 20. Oktober eine neue Längsschnittstudie - das "Nationale Bildungspanel" - gestartet. Innerhalb dieser werden dieselben Menschen über längere Zeiträume - vom Schul- bis ins Erwachsenenalter - regelmäßig befragt und getestet.
Das Panel soll unter anderem den Fragen nachgehen, wie sich Kompetenzen im Lauf eines Lebens entwickeln, welche Faktoren für den Bildungserfolg eine Rolle spielen und welchen Einfluss Bildungseinrichtungen auf diese Entwicklung haben.
Dabei soll auch die Kompetenzentwicklung im Lebenslauf gemessen werden. Nebenbei wird das Nationale Bildungspanel zudem wichtige Daten für die Umsetzung der von Bund und Ländern beschlossenen Strategie zum lebenslangen Lernen liefern, in dem es die sich ergebenden Anforderungen an den einzelnen und an das Bildungssystem aufzeichnet.
Organisiert wird das Panel, das nächstes Jahr vom Bundesbildungsministerium mit rund 7,5 Millionen Euro finanziert wird, von einem Exzellenznetzwerk unter der Leitung von Prof. Blossfeld.

Pressemitteilung des BMBF vom 20.10.2008

Datum: 20.10.2008

Qualitätsentwicklung in der Bildungsberatung - Fachtagung am 18. November in Berlin

Bildungsberatung stellt im Kontext des Lebensbegleitenden Lernens ein bedeutendes Bindeglied dar. Dies begründet die zunehmende Auseinandersetzung mit Fragen zu Transparenz, Professionalität und Qualität von Beratung.

Im Zuge dieser Diskussion und Entwicklung wird in Berlin eine Initiative zur Etablierung eines vergleichbaren, einheitlichen Qualitätsnachweises – auf Grundlage der Lerner- und Kundenorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung (LQW) – in Beratungsstellen umgesetzt. Das LQW-Modell stellt mit der Definition gelungenen Lernens im Beratungsprozess die Kernleistung von Beratungseinrichtungen in den Mittelpunkt aller Qualitätsbemühungen.

Auf der Fachtagung werden die Ergebnisse der Berliner Initiative für die Förderung der Qualitätsentwicklung und Professionalität in den Einrichtungen der Bildungsberatung vorgestellt. In Würdigung der geleisteten Qualitätsarbeit erhalten die beteiligten Beratungsstellen die LQW-Fliese als Nachweis für einen gelungenen Testierungsprozess. Der die Fachtagung begleitende Marktplatz ermöglicht es, Ergebnisse und Erfahrungen der Qualitätsentwicklung mit den am LQW-Testierungsprozess beteiligten Einrichtungen zu erörtern und zu diskutieren.

Die Fachtagung findet am 18. November 2008, 14:30 - 19:00 Uhr, im Umweltforum in Berlin statt. Um Anmeldung wird gebeten. Das Programm finden Sie hier.

Datum: 17.10.2008

Das RQZ Dessau-Berlin-Brandenburg präsentiert: vier Werbespots zur Bildungs-, Berufs- und Beschäftigungsberatung

Das Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung (KMGNE) hat auf seiner Homepage Werbefilme online gestellt, die im Rahmen des Verbundvorhabens "Professionalisierung der regionalen Bildungsberatung in Deutschland" produziert worden sind.
In vier 40-Sekunden-Spots werden dem Zuschauer Gründe für gute Bildungs- Berufs- und Beschäftigungsberatung näher gebracht.

Die AV-Spots können durch Anwählen der Bilder direkt angeschaut werden.

 

    Berater-Posing
Langfristig lernen – nachhaltig Erfolg haben. Gut zu wissen, was man noch alles wissen kann.
 
    Käsetheke
Mit guter Beratung ist man gut beraten. Und es gibt nichts, bei dem man keinen guten Rat mehr bekommen kann.
 
    Das Fahrrad
Zum Lernen ist man nie zu alt. Aber wer sich nicht weiterbildet, der sieht schnell alt aus.
 
    Die Kinder
Kinder, Kinder, die Zeiten ändern sich. Es gibt viel zu tun - finden wir es heraus! Ein Plädoyer für die Bildungsberatung.
   

Hinweis: Die zur Verfügung stehenden Downloads beinhalten die Rechte zur privaten Vorführung. Wenn Sie die Spots im nicht-kommerziellen Rahmen öffentlich zeigen oder verleihen wollen, müssen Sie die nichtgewerblichen öffentlichen Vorführungsrechte (ÖV-Rechte) erwerben

Produziert innerhalb der Verbundvorhaben "Professionalisierung der regionalen Bildungsberatung in Deutschland" sowie "Agora des Lernens Dessau-Anhalt Wittenberg" im Rahmen des Programms "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken". Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Europäischen Union.

Die Spots sind auf DVD (6,80 EUR) erschienen und können über das RQZ Dessau-Berlin-Brandenburg bezogen werden.

Datum: 08.10.2008

Schulungen zur Bildungsprämie

Ab dem 1. Dezember 2008 können anerkannte Beratungsstellen Prämiengutscheine im Rahmen der Bildungsprämie ausstellen. Um einen Gutschein zu erhalten, ist eine vorgeschaltete Beratung (Prämienberatung) obligatorisch. Dazu bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Schulungen zur Prämienberatung an. Die Seminare finden an verschiedenen, verkehrsgünstig gelegenen Orten in Deutschland statt.

Ziele
Beraterinnen und Berater werden in der Handhabung des Förderinstruments zur Bildungsprämie geschult, um eine kompetente Beratung durchführen zu können. Adressatinnen und Adressaten sind Bildungsberaterinnen und -berater von anerkannten Prämienberatungseinrichtungen.

Voraussetzungen
  • abgeschlossenes Hochschulstudium in einem einschlägigen Fachgebiet (Erwachsenenbildung, Psychologie, Sozialpädagogik u.ä.) sowie eine mindestens einjährige beratende Tätigkeit in den Aufgabenfeldern Bildungs-, Berufs- oder Beschäftigungsberatung oder
  • nachgewiesene Qualifizierung im Bereich Bildungs-, Berufs-, Beschäftigungs- oder Lebensberatung sowie eine mindestens zweijährige beratende Tätigkeit in den Aufgabenfeldern Bildungs-, Berufs-, Beschäftigungs- oder Lebensberatung oder
  • drei- oder mehrjährige beratende Tätigkeit in den Aufgabenfeldern Bildungs-, Berufs- oder Beschäftigungsberatung.

  • Kontakt
    Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung
    Julia Röttjer M.A.
    Forum universitatis I, 55099 Mainz
    Tel 06131/ 39-24241
    Fax 06131/ 39-24714
    E-Mail

    Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung
    Patrycja Neodym
    Forum universitatis I, 55099 Mainz
    Tel 06131/ 39-26964
    Fax 06131/ 39-24714
    E-Mail

    Mehr Informationen zur Bildungsprämie sind auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung abrufbar.

    Datum: 07.10.2008

    BIBB-Forderung nach besserer Verzahnung von beruflicher Aus- und Weiterbildung

    Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) Manfred Kremer fordert eine bessere Verzahnung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Unternehmen. Dadurch soll eine höhere Durchlässigkeit des Bildungssystems gewährleistet werden. Kremer begrüßt die von der Bundesregierung im Rahmen der Initiativen im Innovationskreis Weiterbildung und Instrumenten wie der Bildungsprämie ergriffenen Maßnahmen, fordert aber weitere Anstrengungen, um die betriebliche Weiterbildung in Deutschland zu fördern.
    Basis dieser Forderung sind aktuelle BIBB-Untersuchungen, die nur bei gut einem Zehntel der befragten weiterbildenden Unternehmen in Deutschland eine Verzahnung von Aus- und Weiterbildung registrieren. Auf der anderen Seite stimmen 87% der befragten Verantwortlichen in Betrieben und Unternehmen der Aussage zu, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung in den Unternehmen sowohl organisatorisch als auch inhaltlich enger und besser aufeinander abgestimmt werden müsste. Knapp zwei Drittel der Befragten bejaht zudem die Aussage, dass sich für Deutschland aufgrund des vorhergesagten Rückgangs des Arbeitskräfteangebots Probleme für die Unternehmen ergeben können.
    Während die meisten Unternehmen (85%) die Stärken und Erfahrungen der älteren Beschäftigten für die jüngere Belegschaft nutzbar machen, setzt nur ein Drittel konkrete Maßnahmen ein, um ältere Beschäftigte durch meist spezielle Formen der Arbeitsgestaltung längerfristig zu binden. Die Untersuchungen wurden im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zusätzlich zu den europäischen Erhebungen über die berufliche Weiterbildung in Unternehmen (CVTS) durchgeführt, an der sich mehr als 300 deutsche Unternehmen beteiligten.
    Mehr Informationen zum Projekt auf den Seiten des BIBB.

    Datum: 26.09.2008

    Umfrage zum EUROPASS / Informationsveranstaltungen des NA beim BIBB

    Um Informationen zum Bekanntheitsgrad und Einsatz des EUROPASS zu sammeln, hat das Nationale Europass Center (NEC) in der Nationalen Agentur (NA) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine Online-Umfrage gestartet. Diese ist auf der Internetseite des NEC zu finden und besteht aus sieben Fragen zum EUROPASS-Rahmenkonzept. Das NEC bittet noch eine Woche lang um Antworten.

    Anlässlich des Aufrufs 2009 im Programm für lebenslanges Lernen (PLL) lädt die Nationale Agentur beim BIBB zu drei Informationsveranstaltungen in Frankfurt, Hamburg und Bonn ein.
    Neben Zielsetzung, Struktur und Prioritäten des PLL-Programms informiert die Nationale Agentur in Foren unter anderem auch über den EUROPASS. Das vorläufige Programm der drei Termine (13. November Frankfurt, 26. November Hamburg, 02. Dezember Bonn) und die Möglichkeit zu Anmeldung erhalten Interessierte auf der Homepage der Nationalen Agentur.

    Datum: 24.09.2008

    OECD Studie: Deutsches Bildungssystem verliert weiter an Boden

    Die kürzlich vorgestellte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stellt dem deutschen Bildungssystem kein gutes Zeugnis aus. So wuchs der Anteil der Studienanfänger wie auch der Graduierten je Jahrgang in den meisten OECD-Ländern zwischen 2000 und 2006 schneller (von 28 auf 37 Prozent) als in Deutschland (von 18 auf 21 Prozent). Auch die Entwicklung der Studienanfängerzahlen (35-37 Prozent eines Jahrgangs) liegt unter dem Mittel der OECD-Länder - dort erhöhte sich zwischen 2003 und 2006 der Anteil auf 56 Prozent.

    Ebenfalls aus den OECD-Zahlen ersichtlich wird, dass in Deutschland bei den 15 bis 19-Jährigen die Zahl der weder in Ausbildung noch Erwerb stehenden Jugendlichen mit 4,2 Prozent unter dem des EU-Schnitts (6,3 Prozent) liegt. Allerdings liegt dieser Anteil bei der Altersgruppe von 25 bis 29 Jahren wieder über dem Schnitt der EU (20 Prozent gegenüber 17,5 Prozent).
    Der gesamte Bericht steht auf der Homepage der OECD zum kostenlosen Download zur Verfügung.

    Datum: 19.09.2008

    Bildungsbericht 2008 liegt vor

    Anfang September hat das bundesdeutsche Kabinett über den Zweiten Nationalen Bildungsbericht beraten. Dieser wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland von einer unabhängigen wissenschaftlichen Autorengruppe bereits zum zweiten Mal erstellt. Im Rahmen der Beratung des Kabinetts betonte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die erfreulichen Entwicklungen wie „die Erhöhung des Ausbildungsplatzangebotes und den neuen Höchststand bei den Hochschulabsolventinnen und –absolventen.“ Auch die Steigerung des gesamten Bildungsstandes der Bevölkerung hob Schavan hervor.

    Allerdings weist der Bericht auch auf Verbesserungsmöglichkeiten hin. Dazu gehören die Erweiterung der Durchlässigkeit des Bildungssystems, die Verbesserung der Lernübergänge sowie der Ausbau der Aufstiegswege. Insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund „sind die Bildungschancen in allen Bildungsbereichen weiter zu verbessern“, so die Ministerin.

    Die Bundesregierung hob in ihrer Stellungnahme zum Bildungsbericht fünf Maßnahmen hervor. Dazu gehören neben der Verbesserung der Bildungsvoraussetzungen und der Steigerung schulischer Bildungsaufstiege sowie Stärkung der Ausbildungsfähigkeit auch der Umbau des Übergangsystems zu einem Ausbildungseinstieg, der Ausbau der Aufstiegswege und die Erweiterung der Studienchancen.

    Der Bildungsbericht kann hier heruntergeladen werden.

    Datum: 05.09.2008

    BMBF-Weiterbildungskurse für arbeitslose Ingenieure

    Um dem bis 2013 prognostizierten Mangel an Ingenieurswissenschaftlern in Deutschland vorzubeugen fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) arbeitslose Ingenieurinnen und Ingenieure. Ziel der Maßnahme - Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung - ist es, die Zielgruppe für die sich verändernden beruflichen Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt fit zu machen.
    Unter dem Titel „Ingenieur/ innen – Akademiker/ innen qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt“ richten sich die Kurse an hiesige und zugewanderte arbeitslose Akademiker und Akademikerinnen, unabhängig von der Dauer der bisherigen Erwerbstätigkeit.
    Das Bildungsangebot umfasst – neben gezielten Studienergänzungen – einzelne Kurztrainings für Soft-Skills sowie fachliche Zusatzqualifikationen und kann bis zu 13 Monate lang genutzt werden.
    Angeboten werden die Weiterbildungskurse von der Otto Benecke Stiftung e.V. – auf der Homepage der Stiftung sind auch Informationen zum Bildungsangebot und zur Bewerbung erhältlich.

    Datum: 22.08.2008

    Fachtagung „Wenn Beratung zur Pflicht wird...“

    Am 12. September (10 bis 17 Uhr) bietet der Bildungsberatungs-Verbund in Berlin eine Fachtagung für alle derzeitigen und ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Qualifizierung "Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung" an.
    Unter dem Titel "Wenn Beratung Pflicht wird..." steht bei der Veranstaltung der Teil der Beratungspraxis im Fokus, bei dem die Ratsuchende/ der Ratsuchende unfreiwillig mit einer Beraterin oder einem Berater konfrontiert wird.
    Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Qualifizierungen sollen sich Experten, Bildungsträger und bildungspolitische Organisation dem Thema annehmen: dazu gehören unter anderem Diskussionen über Nutzen und Erfolgschancen einer solchen Zusammenkunft sowie ein Blick auf die jeweilige Perspektive der Gesprächspartner.
    Die kostenlose Tagungsteilnahme bietet darüber hinaus für die „Ehemaligen“ die Möglichkeit, sich mit anderen Absolventinnen und Absolventen wieder zu treffen und neu zu vernetzen.
    Weiter besteht auch die Möglichkeit, an einer Bootstour (Dauer ca. 2,5 Stunden) zu einem Kostenbeitrag von EUR 14 teilzunehmen.

    Nähere Informationen zur Fachtagung sowie zur Anmeldung erhalten Sie im Flyer zur Veranstaltung.
    Eine Liste mit Hotels in der Nähe des Tagungsortes (Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte) ist hier erhältlich.

    Datum: 31.07.2008

    Neuerscheinung des LernNetz Berlin-Brandenburg: Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung

    Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung rangieren unter den wichtigsten Themen, die die Debatte um die Implementierung des Lebenslangen Lernens mit bestimmten. Die beiden Schwerpunkte dieses Fachbandes haben aktuell sowohl in der Praxis als auch in der Fachdiskussion neue Impulse erfahren und diese auch selber vermittelt. Die vorliegende mittlerweile dritte Jahrespublikation des LernNetz Berlin-Brandenburg greift einzelne Aspekte dieser neuen Entwicklungen auf.
    Die Publikation kann über den deutschen Buchhandel erworben werden.
    Gabriele Fellermayer/Esther Kramer (Hrsg.)
    "Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung - Beiträge zur aktuellen Diskussion"
    ISBN 978-3-87956-325-8, Karin Kramer Verlag Berlin

    Datum: 24.07.2008

    Fachtagung "Gut beraten: Lernen im Lebenslauf von Erwerbstätigen"

    Am 2. Juni 2008 veranstaltete der Westdeutsche Handwerkskammertag eine Fachtagung für Weiterbildungsberaterinnen und -berater mit dem Titel "Gut beraten: Lernen im Lebenslauf von Erwerbstätigen". Über 130 Teilnehmer/-innen aus ganz Deutschland folgten Kurzvorträgen zu Themen der Weiterbildungsberatung. Das große Interesse der Teilnehmenden setzte sich in den anschließenden Workshops fort. Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung sowie die Präsentationen der Referentinnen und Referenten.

    Datum: 18.07.2008

    Diskussion der Professionalität in der Erwachsenenbildung

    In seiner aktuellen Ausgabe befasst sich das Magazin des Online-Portals erwachsenenbildung.at mit dem Thema "Qualifiziert für die Erwachsenenbildung? Professionalität in der Diskussion". Auf 187 Seiten sind die Aufsätze der mehr als 15 Autoren nachzulesen. Diese befassen sich unter anderem mit überinstitutionellen Qualifizierungskonzepten, veränderten Qualifikations- und Kompetenzanforderungen an das Leitungspersonal von Weiterbildungseinrichtungen sowie interkultureller Kompetenz in der Weiterbildung.
    Das Magazin steht hier zum kostenlosen Download bereit, im Archiv sind auch die vier vorigen Ausgaben abrufbar.

    Datum: 11.07.2008

    Prekarität und soziale Ungleichheit – Konsequenzen für die öffentlich geförderte (Weiter-) Bildungsberatung? - Veranstaltung in Berlin

    Mit dem Trend hin zu immer mehr prekären Beschäftigungsverhältnissen und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die (Weiter-) Bildung befasst sich eine Veranstaltung der Arbeit und Leben e.V. unter dem Titel "Prekarität und soziale Ungleichheit – Konsequenzen für die öffentlich geförderte (Weiter-) Bildungsberatung?" Im Rahmen ihres "KES"-Projektes (Koordinierungs- und Evaluierungsstelle für öffentlich finanzierte (Weiter-)Bildungsberatungsstellen im Land Berlin) laden die Veranstalter am 18. Juli 2008 von 12.00 bis 16.00 Uhr in den Konferenzsaal der Reinhardtstraßenhöfe in Berlin ein. Tagungsthemen sind unter anderem "Migration und soziale Heterogenität" – über die Bedeutung und Erreichbarkeit von Bildung als Teilhabe- und Integrationsfaktor und "Analyse der Ursachen und Strukturen potentieller Prekarität nach Erwerbsgruppen". Programm und Einladung können unter diesem Link heruntergeladen werden.

    Datum: 01.07.2008

    5.wbv-Fachtagung Perspektive Bildungsberatung

    Was leistet professionelle Beratung, wer bietet sie an und wer bezahlt sie? Diese Fragen und noch mehr werden auf der 5.wbv-Fachtagung Perspektive Bildungsberatung - Chancen für Weiterbildung und Beschäftigung am 29. und 30. Oktober 2008 in Bielefeld diskutiert.
    Namhafte Referentinnen und Referenten geben aktuelle Einblicke in Beratungslandschaft, Beratungspraxis und Beratungswissenschaft. Weitere Programmpunkte sind Fachvorträge, Expertengespräche und Podiumsdiskussionen.
    Die 5.wbv-Fachtagung findet in Kooperation mit der G.I.B, dem nfb, dem f-bb und dem RQZ statt.

    Weitere Informationen (Programm und Referentenliste) zur Fachtagung finden Sie hier.

    Datum: 14.06.2008

    Bundeskanzlerin Merkel will "Bildungsgipfel"

    Im Herbst soll es einen „nationalen Bildungsgipfel“ von Bund und Ländern geben. „Wir müssen die Bildungsrepublik Deutschland werden“, erklärte Angela Merkel bei einem Festakt zum 60. Jahrestag der sozialen Marktwirtschaft. Ziel der Bildungsoffensive sei es, Deutschland als „Land der Ideen“ zu halten. Das Motto des Vaters der der damaligen Währungsreform, Ludwig Erhard, nämlich „Wohlstand für alle“ müsse heute und morgen „Bildung für alle“ lauten, sagte Merkel. Bildung für alle schaffe die Voraussetzung dafür, dass jeder seine Chance unabhängig von der sozialen Situation seiner Eltern nutzen könne, betonte die Kanzlerin.
    Der 2. nationale Bildungsbericht zeigt, dass zu den Verlierern des deutschen Bildungssystems vor allem Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und Jungen gehören.
    Quelle: Focus Online

    Den Bericht "Bildung in Deutschland 2008" und weitere Informationen finden Sie hier.

    Datum: 13.06.2008

    RQZ Dessau/Berlin/Brandenburg kündigt zahlreiche Zusatzmodule an

    Das Regionale Qualifizierungszentrum RQZ Dessau-Berlin-Brandenburg bietet im Rahmen der derzeit bundesweit stattfindenden Weiterbildungen "Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung" im Juli und September 2008 vier Fachmodule an.

    Den Anfang machen die beiden eintägigen Fachmodule ‚Online-Beratung’ am 03.07. und ‚Mobile Bildungsberatung’ am 04.07. in Dessau.
    Das Fachmodul ‚Online-Beratung’ zielt darauf, Bildungsberaterinnen und -berater mit dem Thema "Online-Beratung" vertraut zu machen und ihre Medienkompetenz in bezug auf die Beratungspraxis zu fördern. Der Schwerpunkt hierbei liegt auf der Förderung von Kompetenzen zur textbasierten Beratung (E-Mail und Chat).
    Das Fachmodul ‚Mobile Beratung’ zielt darauf, Bildungsberaterinnen und –berater mit dem integrativen Konzept der mobilen Bildungsberatung vertraut zu machen. Konzentriert wird sich dabei auf die infrastrukturellen Rahmenbedingungen, das spezifische Schnittstellenmanagement und die Instrumente der Organisation und Gestaltung des mobilen Beratungsprozesses als Teil einer ganzheitlichen Bildungsberatung.

    Zum zweiten, zweitägigem Fachmodul mit dem Titel ‚Bildungsberatung in Unternehmen’ laden wir vom 10. - 11.07.2008 ebenfalls nach Dessau ein.
    Die praxisnahe Qualifizierung wird in Form eines Planspiels durchgeführt, bei dem die Teilnehmer/ innen spezifische Funktionsrollen im Kontext von Beratungsprozessen im Unternehmen übernehmen. Die für sie fremde und ungewohnte Perspektive ist dabei Teil des Trainings der Berater/innenkompetenz. Das Fachmodul richtet sich insbesondere an Personen, die Beratungsaufgaben in Unternehmen wahrnehmen oder Bildungsberatung für Unternehmen anbieten wollen.
    Dieses Fachmodul wird nochmals vom 16.17. - 18.10.2008 in Berlin angeboten.

    Ein weiteres ist das vom 26. - 27.09.2008 in Berlin stattfindende Fachmodul ‚Interkulturelle Kompetenz in der Bildungsberatung’. Ziel des Fachmoduls ist es, Bildungsberaterinnen und – berater, welche Menschen mit Migrationshintergrund beraten, für das Thema interkulturelle Kompetenz zu sensibilisieren und diese Kompetenz zu fördern.

    Details zu Inhalten, Veranstaltungsorten, Zeiten entnehmen Sie bitte unserer Website oder der Website des Verbundes Regionaler Qualifizierungszentren

    Die Anmeldung erfolgt schriftlich über das auf der Website bereit gestellte Anmeldeformular.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei RQZ Dessau-Berlin-Brandenburg Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH Kontakt: Nina Korolewski, nkorolewski@kmgne.de 030 – 29 367 940

    Datum: 03.06.2008

    Auswahlbibliographie zum Thema Kompetenz

    Eine Sammlung von Auswahlbiographien zu verschiedenen Themen hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) auf seiner Homepage veröffentlicht. Dazu gehört auch eine Materialsammlung zum Thema „Kompetenz in der beruflichen Bildung: Begriff Erwerb, Erfassung, Messung“.
    Zusammengestellt wurden die Werke aus der Literaturdatenbank Berufliche Bildung, die ein Gemeinschaftsprojekt der AG Berufsbildungsforschungsnetz (AGBFN) unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung ist. Zu den Kooperationspartnern gehören das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE).

    Hier geht es zur Literaturdatenbank Berufliche Bildung.

    Datum: 23.05.2008

    Studie zur Bildungs- und Berufsberatung Jugendlicher mit Mitgrationshintergrund

    Eine aktuelle Studie zur „Bildungs- und Berufsberatung für Jugendliche mit Migrationshintergrund gegen Ende der Schulpflicht“, die der Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich in Auftrag gegeben hat, ist diesen Monat veröffentlicht worden. Die über 170 Seiten starke Studie, die das Institut für Bildungsforschung und Wirtschaft (ibw) und das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) erstellt haben, kann kostenlos aus dem Internet geladen werden. Fündig werden Interessierte auf der Homepage des AMS-Netzwerks.

    Datum: 22.05.2008

    Bildungsprämie soll lebenslanges Lernen fördern

    Das Bundeskabinett hat am 23.04.2008 die „Konzeption der Bundesregierung zum Lernen im Lebenslauf“ beschlossen. Die Konzeption beinhaltet zahlreiche Initiativen, die Lebenslanges Lernen erleichtern sollen.
    Die „Bildungsprämie“ wird im Herbst starten und richtet sich besonders an Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen. Die Weiterbildungsprämie in Höhe von maximal 154 Euro bekommt, wessen zu versteuerndes jährliches Einkommen 17.900 Euro (für Alleinstehende) bzw. 35.800 Euro (für Verheiratete) nicht übersteigt. Die „Bildungsprämie“ kann einmal im Jahr dafür eingesetzt werden, um 50 Prozent der Seminarkosten oberhalb einer Bagatellgrenze von 30 Euro zu finanzieren.
    Eine weitere Möglichkeit, seine individuelle Weiterbildung zu finanzieren, ist eine im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) aufgenommene Ergänzung, eine vorzeitige Entnahme zum Zweck der beruflichen Bildung aus dem Ansparguthaben vor Ende der Bindungsfrist vorzunehmen, ohne dass die Arbeitnehmersparzulage entfällt.
    Zudem soll ein zinsgünstiges Weiterbildungsdarlehen – analog zu den KfW-Studienkrediten – allen Menschen zur Verfügung stehen, unabhängig von der Höhe ihres Einkommens.
    Außer einer Kampagne zum lebensbegleitenden Lernen und verschiedenen Projekten zur Verbesserung der Bildungsberatung sollen mit der Initiative „Lernen vor Ort“ Kommunen unterstützt werden, ein regionales Bildungsmanagement zu etablieren. Mit dem Einrichten einer bundesweiten Telefonhotline und einem Informationsportal sollen die vorhandenen Instrumente der Bildungsberatung transparenter und zugänglicher gemacht werden.
    Ausgangspunkt ist der Befund, dass die Beteiligung an Weiterbildung in Deutschland im internationalen Vergleich zu niedrig ist. Um die Weiterbildungsbereitschaft jeder und jedes Einzelnen zu unterstützen, führt die Bundesregierung die „Bildungsprämie“ mit dem Ziel ein, die Finanzierung von Weiterbildung möglichst jedem Menschen zu erleichtern und gerade die Bevölkerungsgruppe zur Teilnahme zu motivieren, die bisher aus Geldmangel ihre individuelle Chance auf dem Arbeitsmarkt nicht verbessern konnten.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Datum: 28.04.2008

    BMBF will mit mehr Praktika die Motivation bei der Berufswahl steigern

    Als Teil eines Programms zur Berufsorientierung will das Bundesbildungsministerium (BMBF) junge Menschen mit mehreren Praktika während des Schulbesuchs beim Übergang von der Schule in die Ausbildung unterstützen. Dafür stellt das Ministerium im Rahmen der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung bis 2010 jährlich 15 Millionen Euro zur Verfügung.
    Mit dem Geld sollen bereits in diesem Jahr 50.000 "Berufsorientierungsmaßnahmen" durchgeführt werden, um in den nächsten Jahren knapp 25 Prozent der für diesen Zeitraum prognostizierten Hauptschulabgänger erreichen zu können.
    Das Programm sieht dabei ein 80-stündiges Praktikum vor, bei dem die Jugendlichen möglichst früh Erfahrungen mit Berufsbildern gewinnen sollen. Ziel ist die Steigerung der Motivation und die Senkung der Schulabbrecherquote, um mehr Jugendlichen zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen.
    Die Durchführung sowie Evaluierung des Programms soll durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erfolgen.

    Pressemitteilung des BMBF

    Datum: 01.04.2008

    Informationsveranstaltung zur mobilen Bildungsberatung und Bildungscoaching

    Unter dem Veranstaltungstitel "Mobile Bildungsberatung und Bildungsoaching - Neue Wege, um bildungsferne Gruppen zu erreichen" informiert das Lernnetz Berlin-Brandenburg e.V. am 15. April 2008 von 13 bis 18 Uhr über zwei neue Ansätze in der Bildungsberatung, die seit einiger Zeit in Berlin erprobt werden. Rund 1 000 Menschen sind bereits durch die mobile Bildungsberatung in Berlin beraten worden, die im Sommer 2006 gegründet wurde. Die mobilen Bildungsberaterinnen und Berater arbeiten nach dem Motto "Kommen die Kunden nicht zu uns, gehen wir zu ihnen". Seit Anfang dieses Jahres erprobt das Lernnetz Berlin-Brandenburg zudem das Konzept des Bildungscoachings. Bei diesem Ansatz wird Menschen mit problematischer Haltung zum Lernen ein Coach zur Seite gestellt, der sie während des Lernprozesses begleitet und ihre Selbstmotivation stärkt.
    Im Anschluss an die Vorträge lädt das Lernnetz zu einer Podiumsdiskussion unter der Fragestellung "Wie können externe Unterstützungsangebote die Motivation zum Lernen steigern?" ein. Treffpunkt ist das Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, am Kupfergraben 7 in Berlin.
    Die Frist zur Anmeldung endet am 4. April 2008.

    Datum: 14.03.2008

    Initiative "Aufstieg durch Bildung"

    In einer gemeinsamen Erklärung haben Bundesregierung und Kultusministerkonferenz (KMK) ihre Arbeitsschwerpunkte für die gemeinsam Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung" vorgestellt. Dabei geht es um erste Ansatzpunkte zur Verbesserung der Bildungsübergänge; bis zum Herbst diesen Jahres soll eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe Vorschlägenerarbeiten. Bund und Länder wollen in den nächsten drei Jahren insgesamt 500 Millionen Euro in die Qualifizierungsinitiative investieren. Einer der vier Schwerpunkte der Initiative steht unter der Überschrift "Mehr Aufstiegschancen und Durchlässigkeit". Angestrebt wird eine "stärkere inhaltliche Verzahnung von Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und beruflicher Nachqualifizierung" durch den "Einsatz standardisierter und verbindlicher Qualifizierungsbausteine". Die weiteren drei Themenschwerpunkte der Qualifizierungsinitiative lauten: "Ein guter Schulstart für jedes Kind" – "Abschluss und Anschluss für jeden jungen Menschen" und "Sicherung des Fachkräftenachwuchses".

    Eine zusammenfassende Information zur Kultusministerkonferenz vom 06. März 2008 ist hier abrufbar.

    Datum: 11.03.2008

    Tagung "Weiterbildung als Instrument erfolgreicher Personalentwicklung"

    "Weiterbildung als Instrument erfolgreicher Personalentwicklung und die Qualifizierungsberatung in Unternehmen" ist das Thema einer Tagung, die das Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung am 10. Juni in Berlin durchführt.
    Die Tagung will auf die zunehmende Bedeutung der Weiterbildung in Unternehmen hinweisen, bei der die Qualifizierungsberatung eine wichtige Brückenfunktion übernehmen kann.
    Auf der KWB-Homepage können sich Interessenten eine Einladung zur Veranstaltung zuschicken lassen.

    Datum: 09.03.2008

    Fachtagung "Das Konzept der Gestaltungskompetenz – Teil der Bildungsberatung?"

    Am 28. März 2008 lädt das Regionale Qualifizierungszentrum (RQZ) Dessau-Berlin-Brandenburg zu einer Fachtagung mit dem Titel „Das Konzept der Gestaltungskompetenz – Teil der Bildungsberatung?“ in das Rote Rathaus Berlin ein. Anlass ist der Abschluss der zweiten und dritten praxisbegleitenden Weiterbildung „Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung“ des RQZ.
    Die Einladung richtet sich an Vertreter/innen und Verantwortliche der Lernenden Regionen, Bildungsträger und Bildungsberatungsagenturen sowie Institutionen der Umweltbildung und Bildung.
    Anmeldeschluss ist am 14. März 2008. Nähere Informationen zur Tagung und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Interessierte auf den Seiten des RQZ Dessau-Berlin-Brandenburg.

    Datum: 08.03.2008

    Rechtsgutachten des Deutschen Verbandes für Bildungs- und Berufsberatung

    Der Deutsche Verband für Bildungs- und Berufsberatung e.V. (dvb) hat die Ergebnisse eines "sozialrechtlichen Gutachtens zur gegenwärtigen und künftig möglichen Berufsberatung" veröffentlicht.
    Das Gutachten – mit dessen Erstellung der Lehrstuhl für Öffentliches Recht der Universität Bonn betraut wurde - wurde im Mai 2007 in Auftrag gegeben. Ziel des Gutachtens war es, die Entwicklung einer "neuen organisatorischen Grundlage für die öffentliche Berufsberatung" vorzubereiten. Diese soll die fachliche Qualität der beruflichen Beratung und die steuerfinanzierte Unterstützung jener Personen, die Entscheidungshilfe zu Bildung und Beruf benötigen, gewährleisten.
    Auf Grundlage des Gutachtens sieht der dvb den Bund bezüglich seiner Rechtspolitik in der öffentlichen Berufsberatung in der Verantwortung und weist nachdrücklich auf "Handlungsbedarf" hin.

    Das Gutachten ist auf der Seite des dvb unter "Aktuelles" zu finden oder kann hier direkt heruntergeladen werden.

    Datum: 07.03.2008

    Fachtagung zur Qualifizierungsberatung für Unternehmen

    Eine Plattform für die Themen Weiterbildung und Qualifizierung in kleinen und mittleren Unternehmen will die Fachtagung "Weiterbildung für Unternehmen als Instrument erfolgreicher Personalentwicklung - Qualifizierungsberatung für Unternehmen" am 10. Juni 2008 im dbb forum Berlin bieten. Veranstaltet wird die Tagung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) sowie dem Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung.
    Fachbeiträge, Workshops und eine Podiumsdiskussion befassen sich damit, wie Qualifizierungsberatung als ergänzende Leistung innerhalb einer systematischen Weiterbildungspolitik in Betrieben verankert werden kann.
    Die Tagung ist Teil des Projekts "imode - Beratungsinstrumente zur betrieblichen Weiterbildung in ausgewählten Branchen sowie Klein- und Mittelbetrieben", welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

    Informationen und Anmeldung zur Fachtagung

    Kurzbeschreibung und Zielsetzung des "imode"-Projekts

    Datum: 04.03.2008

    Beteiligung an Weiterbildung wächst

    Im Zeitraum der Jahre 2003 bis 2006 nahm die Beteiligung an Weiterbildungskursen von 41 auf 43 Prozent zu. Dies ist das Ergebnis einer Studie zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Nach Auffassung von Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, ist die Zunahme ein Schritt, um die selbst gesteckte Zielmarke einer Weiterbildungsbeteiligung von 50 Prozent im Jahr 2015 zu erreichen. Wie die Studie belegt, ist auch die Beteiligung am Lebenslangen Lernen um vier Prozent gestiegen: so haben 72 Prozent der Befragten an Weiterbildungskursen, informeller beruflicher Weiterbildung oder Lernen in der Freizeit teilgenommen. Auch die Entwicklung der beruflichen Weiterbildung ist der Studie zufolge positiv: bezogen auf das gesamte Bundesgebiet hat sie sich bei 26 Prozent stabilisiert. In den neuen Bundesländern erhöhte sich der Wert von 26 auf 29 Prozent.

    Alle drei Jahre lässt das Bundesbildungsministerium in einer großen Repräsentativbefragung die Weiterbildungsbeteiligung der Bevölkerung untersuchen. Die Ergebnisse zum Berichtssystem Weiterbildung – Adult Education Survey 2007 basieren auf einer repräsentativen Befragung von über 10.000 Personen im Bundesgebiet zwischen 19-64 Jahren. Den Eckdatenbericht finden Sie im Internet unter: http://www.bmbf.de/pub/weiterbildungsbeteiligung_in_deutschland.pdf

    Datum: 03.03.2008

    Empfehlungen des Innovationskreis Weiterbildung veröffentlicht

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat –- zunächst in digitaler Form –- eine 17 Seiten starke Broschüre mit "Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung für eine Strategie zur Gestaltung des Lernens im Lebenslauf" veröffentlicht. Das Dokument umfasst unter anderem Empfehlungen für „Das Lernen in Unternehmen“, „Lernen in der Region“, Verbesserung der „Integration durch Bildung“ und die Sicherstellung von „Transparenz und Qualität durch den Ausbau von Bildungsberatung.

    Der Innovationskreis Weiterbildung wurde von Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan mit dem Ziel eingesetzt, Empfehlungen für die Zukunft der Weiterbildung und das Lernen im Lebenslauf zu erarbeiten. Dieser Aufgabe widmeten sich Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis sowie Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner und der Kultusministerkonferenz der Länder.

    Hier steht die Broschüre zum Download bereit.

    Datum: 29.02.2008

    Verbund "Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung" verstärkt bundesweite Präsenz

    Mit acht statt bisher sieben Partnern ist das Verbundprojekt "Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung" ins Neue Jahr gestartet: Zu den bestehenden sieben Regionalen Qualifizierungszentren (RQZ) für Bildungsberater und Bildungsberaterinnen am Bodensee, in Mainz, Bremen, Braunschweig, Neumünster, Leipzig und Dessau/Berlin/Brandenburg ist mit Nordrhein-Westfalen am 1. Januar 2008 ein weiterer Standort hinzu gekommen. Träger des neuen RQZ Nordrhein-Westfalen ist die agentur mark GmbH in Hagen. Der neue Partner verstärkt nicht nur die bundesweite Präsenz des Verbundes; er bringt als Betreiber einer Bildungsberatungsagentur und einer Beratungsstelle für den Bildungsscheck-NRW zusätzliche Erfahrungen ein. Zudem ist die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) regionaler Kooperationspartner der agentur Mark GmbH.

    Kernangebot des Verbundes bleibt die Basisqualifizierung "Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung" mit fünf dreitägigen Modulen und der Möglichkeit eines zertifizierten Abschlusses. Künftig wird auch das RQZ Nordrhein-Westfalen diese Weiterbildungsreihe sowie ein Zusatzmodul zum Thema „Berufswegeberatung“ durchführen.

    Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich an Beraterinnen und Berater in den Feldern Bildung, Beruf und Beschäftigung. "Wir möchten die Professionalität in der Bildungsberatung durch Qualifizierungsangebote steigern und Impulse zur Entwicklung und Umsetzung von Qualitätsstandards geben." So formuliert der Verbund die Ziele seiner Arbeit. "Daneben setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass Bildungsberatung als Schlüssel zum Lebenslangen Lernen in Politik und Gesellschaft wahrgenommen und anerkannt wird."

    Koordiniert wird der Verbund vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er ist 2006 im Rahmen des Programms „Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken“ entstanden und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Europäischen Union. Weitere Informationen zur Qualifizierung und zum Verbund „Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung“ unter www.bildungsberatung-verbund.de .

    Datum: 11.01.2008

    Interkulturelle Kompetenz in der Bildungsberatung

    Zum zweiten Mal bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die praxisbegleitende Weiterbildung "Interkulturelle Kompetenz in der Bildungsberatung" an. Die Qualifizierung vom 30. – 31. Mai 2008 soll Bildungsberaterinnen und –berater für das Thema "Interkulturalität" sensibilisieren und deren Kompetenz in diesem Bereich stärken. Ausgehend vom beruflichen Erfahrungshintergrund der Teilnehmenden werden gemeinsam Handlungsansätze für die Beratung entwickelt. Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die Beratungsaufgaben in verschiedenen Feldern der Bildungsberatung wahrnehmen und dabei häufig Menschen mit Migrationshintergrund beraten.

    Das Angebot ist ein Zusatzmodul der Basisqualifizierung "Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung" des Entwicklungsvorhabens "Professionalisierung der regionalen Bildungsberatung in Deutschland". Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms "Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken". Kosten der Qualifizierung: 115,00 Euro, Anmeldeschluss ist der 30. April 2008.

    Information und Anmeldung: Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität. Frau Greulich, Tel.: 06131/39-26962.

    Datum: 23.01.2008

    Stellenausschreibung des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung

    Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung ist Geschäftsführende Stelle von „Step on! Bildungswegweiser Stadt Mainz/Landkreis Mainz-Bingen“ und Träger des Projektes „Bildungsberatungsagenturen – Schnittstellen und Motoren im Prozess des Lebenslangen Lernens“, das im Rahmen der Projektförderung des BMBF „Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken“ durchgeführt wird.

    Wir suchen ab sofort zur Unterstützung der Projektleitung eine/n Projektmanager/in mit dem Schwerpunkt Marketing inkl. Öffentlichkeits- und Pressearbeit

    eine Mitarbeiterin / ein Mitarbeiter
    im Rahmen einer 0,5 Stelle
    EG 12 TV-L
    - Kenn-Nr.: 0408-ZWW-kro -

    Die Stelle ist befristet bis zum 30.09.2008. Die Besetzung erfolgt vorbehaltlich der endgültigen Finanzierungszusage.

    Bewerbungsschluss am: 05.02.2008

    Hier erhalten Sie weitere Details zur Stellenausschreibung.

    Datum: 22.01.2008

    RQZ Dessau-Berlin-Brandenburg startet mit drei Fachmodulen in das Jahr 2008

    Das Regionale Qualifizierungszentrum (RQZ) Dessau-Berlin-Brandenburg hat für Januar und Februar 2008 im Rahmen der bundesweiten Weiterbildung "Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung" drei Fachmodule angekündigt.
    Den Anfang macht die dreitägige, praxisbegleitende Weiterbildung "Interkulturelle Kompetenz in der Bildungsberatung", die am 18. Januar 2008 in Berlin beginnen wird. Ziel des Fachmoduls ist es, Bildungsberaterinnen und – berater, welche Menschen mit Migrationshintergrund beraten, für das Thema interkulturelle Kompetenz zu sensibilisieren und diese Kompetenz zu fördern.

    Zum zweiten, ebenfalls dreitätigen Zusatzmodul mit dem Titel "Bildungsberatung in Unternehmen" lädt das RQZ Dessau-Berlin-Brandenburg ab 08. Februar 2008 nach Berlin ein. Im Mittelpunkt der Weiterbildung steht ein Planspiel, bei dem die Teilnehmer/ innen Funktionsrollen übernehmen. Die für sie fremde und ungewohnte Perspektive ist dabei Teil des Trainings der Berater/ innenkompetenz. Das Fachmodul richtet sich insbesondere an Personen, die Beratungsaufgaben in Unternehmen wahrnehmen oder Bildungsberatung für Unternehmen anbieten wollen.

    Letztes der drei neu angekündigten Fachmodule ist die von 29. Februar bis 02. März – ebenfalls in Berlin - veranstaltete Weiterbildung "Berufsorientierung und Berufswahl". Zielgruppe für dieses Modul sind alle Berufsgruppen, die mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen arbeiten und diese bei der Berufswahl begleiten. Im Seminar erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über aktuelle Instrumente und Methoden der Berufsorientierung und Berufswahl und lernen Wege der aktuellen Informationsbeschaffung kennen. Hinzu soll das Fachmodul Informationen zu Trends auf dem Arbeitsmarkt und den daraus resultierenden Folgen für die Erwerbsbiographien beleuchten.
    Die drei praxisbegleitenden Weiterbildungen kosten jeweils 105 Euro.
    Genauere Details zu Inhalten, Veranstaltungsorten und Zeiten, bieten die auf der Seite des RQZ Dessau-Berlin-Brandenburg eingestellten pdf-Dateien (Link untenstehend).

    Die Qualifizierung "Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung" ist ein Angebot des Verbundprojektes "Professionalisierung der regionalen Bildungsberatung in Deutschland" im Rahmen des Programms "Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken". Zum Verbund gehören neben dem Regionalen Qualifizierungszentrum Dessau sechs weitere RQZ in Bremen, Braunschweig, Leipzig, Mainz, Konstanz und Neumünster.

    Datum: 18.01.2008
    Web: http://www.bildungsberatung-verbund.de/dessau

    Qualifizierungsinitiative von Bundeskabinett beschlossen

    Unter dem Titel "Aufstieg durch Bildung" hat die Bundesregierung am 9. Januar ein Maßnahmenbündel beschlossen, um das "deutsche Aus- und Weiterbildungswesen in Qualität und Wirkungsbreite zu verbessern", so eine Information des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Qualifizierungsinitiative hebt die Bedeutung der "kontinuierlichen Weiterbildung" besonders hervor. Dazu heißt es: "Die Weiterbildungsbeteiligung ist im internationalen Vergleich zu niedrig und soll bis 2015 auf 50 Prozent gesteigert werden. Hierzu strebt die Bundesregierung mit den Ländern, Kommunen und Sozialpartnern - analog zum Ausbildungspakt - eine Weiterbildungsallianz an, in die künftig konkrete Beiträge der Partner und Maßnahmen zur Fortentwicklung der öffentlichen Weiterbildungsförderung eingebracht werden."

    Folgende konkrete Maßnahmen sind Teil der Qualifizierungsinitiative: Zur Unterstützung des geplanten Ausbaus der Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder startet im Rahmen der Qualifizierungsinitiative eine Fortbildungsinitiative für 80.000 Erzieherinnen und Erzieher und das Tagespflegepersonal. Zudem haben das Bundesbildungsministerium und das Arbeitsministerium gemeinsam das Konzept "Jugend - Ausbildung und Arbeit" entwickelt, um zusätzliche Ausbildungsplätze für Altbewerber zu schaffen. Mit einem Ausbildungsbonus für Betriebe sollen zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze für besonders förderungswürdige Altbewerber gewonnen werden. Der Bonus kann je nach Ausbildungsvergütung bis zu 6000 Euro betragen. Das Konzept sieht außerdem vor, dass besonders befähigte Absolventen des dualen Systems und Berufstätige die Chance auf ein Studium haben. Dazu wird die Bundesregierung Aufstiegsstipendien für junge Erwachsene einführen. Zusätzlich wird das Meister-Bafög erhöht und geprüft, wie der Empfängerkreis und die geförderten Weiterbildungen erweitert werden können.

    Weiteres Ziel der Qualifizierungsinitiative ist es, künftig 40 Prozent eines Altersjahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen. Neben der bereits beschlossenen BAföG-Erhöhung, bietet der Bund den Ländern eine Vereinbarung für die Einrichtung einer Serviceagentur an, um Studienplätze schneller und effektiver zu vermitteln und mehr Transparenz über das Studienangebot sicherzustellen. Zu den weiteren Maßnahmen der Qualifizierungsinitiative gehören ein Pakt für Frauen in MINT-Berufen (MINT= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) und die Einführung eines Freiwilligen Technischen Jahres zur Berufsorientierung.

    Ausführliche Informationen des BMBF unter http://www.bmbf.de/press/2211.php sowie http://www.bmbf.de/pub/qualifizierungsinitiative_breg.pdf .

    Datum: 09.01.2008

    Ministerin Schavan: Qualitätsstandards in der Bildungsberatung

    "Um die Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems zu verbessern und lebenslanges Lernen effektiv zu fördern, brauchen wir einheitliche Qualitätsstandards in der Beratung." Dies erklärte Bundesbildungsministerin Annette Schavan anlässlich der Veröffentlichung einer Studie des Ramboell Management. Die Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gibt erstmals Auskunft darüber, wer in Deutschland für welche Bevölkerungsgruppen, mit welchen Ressourcen und Konzeptionen Beratung anbietet.
    Bundesministerin Annette Schavan machte bei der Präsentation der Ergebnisse der Studie deutlich: "Unabhängig von regionalen Unterschieden oder der Art der Beratung sind deutschlandweite Beratungsstandards wichtig. Diese gilt es, zu formulieren und gezielt umzusetzen." Die Ergebnisse der Studie zeigten, so die Ministerin, "dass wir neben mehr Transparenz vor allem eine Professionalisierung der Beraterinnen und Berater brauchen. Die Weiterentwicklung der Qualität in der Beratung ist eine aktuelle Aufgabe, der sich alle EU-Staaten verschrieben haben."

    Weitere Informationen:

    - BMBF-Presse Information

    - Studie des Ramboell Management zum Download

    Datum: 09.01.2008

    Qualifizierung mit Modellcharakter

    "Bildungsberatung ist ein entscheidendes Instrument, um Menschen Zukunftschancen zu eröffnen und ihre Möglichkeiten auch auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen." Mit diesen Worten würdigte Sybille Straßner, Referentin für Weiterbildung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur die Qualifizierung "Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung". Mit der Aushändigung der Abschlusszertifikate ging der zweite Durchlauf dieser Weiterbildung gestern in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu Ende. Das Angebot ist Teil des bundesweiten Verbundprojektes zur "Professionalisierung der regionalen Bildungsberatung in Deutschland", zu dem sich acht Zentren in Mainz, Hagen, Neumünster, Bremen, Braunschweig, Dessau, Leipzig und Bodensee zusammengeschlossen haben. An den Standorten wird die Weiterbildung "Bildungsberatung und Kompetenzent-wicklung" mit einheitlichen Standards und zugleich regional angepasst angeboten. Koordiniert wird der Verbund vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Mainz. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Europäischen Union.

    Prof. Dr. Jürgen Oldenstein, Vizepräsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hob die "Modellfunktion" der Weiterbildung hervor. Zu der wachsenden Resonanz an der Qualifizierung stellte Prof. Oldenstein fest: "Das Interesse an einer Beteiligung und Mitarbeit im Projekt nimmt stetig zu. Seit diesem Jahr hat sich unser Verbund um einen neuen Partner erweitert: die Lernende Region Hagen-Märkische Region. Damit haben wir das RQZ Nordrhein-Westfalen hinzugewonnen. Darüber hinaus interessieren sich weitere Bundesländer dafür, ein eigenes RQZ zu gründen. Dem Ziel, die Qualifizierung flächendeckend in ganz Deutschland anbieten zu können, kommen wir so immer näher."

    Die 19 Absolventinnen und Absolventen der zweiten Qualifizierung kamen aus Weiterbildungseinrichtungen, Bildungsberatungsstellen, Bildungsprojekten sowie Studienberatungen und Kammern. Seit August 2007 hatten sie sich in fünf dreitägigen Blockseminaren mit Beratungskonzepten und -prozessen, mit Techniken und Methoden der Beratung, mit rechtlichen Grundlagen sowie Rahmenbedingungen des Bildungswesens und des Arbeitsmarktes beschäftigt. Lebenslanges Lernen und Methoden der Kompetenzermittlung gehörten ebenso zum Lehrstoff. Zusätzlich waren die Teilnehmenden aufgefordert, eine Falldokumentation und eine Projektarbeit zu schreiben. Die nun erlangte Qualifikation soll den Bildungsberaterinnen und -beratern im Beratungsalltag helfen, den ständig steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

    Datum: 30.01.2008